Die wichtigsten Daten zur Existenzsicherung des Unternehmens.

Die vergangene Wirtschaftskrise hat es gezeigt: Schlagartig standen Unternehmen vor einem Einbruch von Umsatz und Liquidität. Mit Banken mussten über Kredite verhandelt und Unternehmenreports mussten vorgelegt werden. Gute Ratings mussten erreicht werden, um an günstige Zinssätze zu kommen. Allerdings konnten in vielen Fällen nicht die schnell geforderten Kennzahlen beschafft und aufbereitet werden.

Wurden die im Unternehmen zur Verfügung stehenden Informationen nach dem jeweiligen Grad der Existenzsicherung priorisiert? Es sind dabei die Schlüsselfaktoren bzw. Key Performance Indicators (KPI), die wesentlich für die aktuelle Situation des Unternehmens sind, zu berücksichtigen. Welche Daten sind in erster Linie dazu zu rechnen?

  1. Marktorientierte KPI:
    -Marktanteile
    -Umsatzrenditen
    -Anteile von Innovationen
    -Anteile bei Großkunden
  2. Unternehmensorientierte KPI:
    -Cash Flow
    -Product Life Cycle des Produkt-Portfolios
    -Kapitalrendite

Mit diesen Daten, die mit dem Grad zur Existenzsicherung priorisiert sind, liegt der Unternehmensführung ein optimaler Report vor, der für die Gespräche mit den Banken von essentieller Bedeutung ist.

Kosten- und Leistungsentwicklungen sind nur ein Teil des Bildes über den gegenwärtigen Stand der Existenzsicherung eines Unternehmens. Qualitative Daten über die Fähigkeiten der Mitarbeiter, über die Positionierung gegenüber seinen Wettbewerbern in den Augen des Kunden, über die Innovationskraft und die Fähigkeit den Kunden Problemlösungen zu bieten, gehören ebenfalls dazu. Auch für solche Informationen gilt es Indexziffern zu entwickeln. Es sollte damit frühzeitig begonnen werden. So ist das Unternehmen gut eingestellt und kann auch einer nächsten Wirtschaftskrise stabil entgegen sehen.

Posted in Controlling | Tagged | Leave a comment

Mehr Nachhaltigkeit beim Kauf von Kleidung

Nachhaltigkeit ist für Verbraucher ein nicht mehr wegzudenkendes Merkmal beim Kauf von Produkten. Während Bio-Nahrungsmittel einen sowohl von der Nachfrage- als auch von der Angebotsseite ein starkes Wachstum erzielen, führt nachhaltige Kleidung noch ein Schattendasein. Woran liegt diese Schwäche begründet und was muss getan werden, um auch in der Bekleidungsbranche der Nachhaltigkeit zum Durchbruch zu verhelfen?

Bei der Motivation zum Kauf von Kleidung spielt zum einen das Modebewußtsein ein große Rolle und dem gegenüber Käufer, die funktional-praktische Merkmale bei ihrer Kleidung favorisieren. Zwar nimmt der Umweltschutz bei den meisten Menschen einen hohen Stellenwert ein, jedoch werden beim tatsächlichen Kaufverhalten die Prioritäten zu Gunsten der aktuellen Mode  gesetzt. Dabei haben trendige Textilien zu großen Teilen einen niedrigen Preis, der es den Konsumenten ermöglicht, Kleidung nach einer nur kurzen Zeit ihrer Nutzung gegen neuere und immer wieder trendigere Teile auszutauschen. Dabei bleiben eine hochwertige Verarbeitung, eine sorgfältige Auswahl der Materialien und eine nachhaltige Herstellung des Produkts auf der Strecke.

Wie aus einer Untersuchung von 2hm hervorgeht, hat die Verschwendung von Ressourcen einen bedeutenden Einfluss auf das Kaufverhalten von Kleidung. Viele Konsumenten sind demnach offen für Kleidung die nach umweltfreundlichen Richtlinien produziert wurde. Allerdings sorgt eine Zurückhaltung bei den Herstellern für nachhaltige Produkte sowie entsprechende Informationen an Verbraucher nicht gerade für großartige Kaufimpulse. Ebenso bedarf eine streng ausgerichtete “Öko-Mode” unbedingt einer Image-Auffrischung. Wo sind die Anbieter im Handel, die sowohl nachhaltige Kleidung in ihrem Angebot haben als auch diese aktiv bewerben?

Posted in Marketing, Vertrieb | Tagged , , | Leave a comment

Erfolgreiches Co-Branding zwischen Automarke und Modelabel:

NUR STARKE MARKEN SOLLTEN KOOPERIEREN

Land Rover ernennt Victoria Beckham zum Kreativ-Design-Direktor, so lautete vor kurzem eine Schlagzeile in einer Fachzeitschrift der Werbewirtschaft. Ein cleverer Schachzug von Land Rover. Denn damit schlägt der zum Tata-Konzern gehörende Geländewagenspezialist zwei Fliegen mit einer Klappe. Erstens wird die wichtige Rolle der Frau bei der Entscheidung für den Kauf eines Autos durch eine Designerin zum Ausdruck gebracht. Und zweitens kommt es zwischen dem Modelabel und der Automarke zu einem nicht minder bedeutsamen Imagetransfer. Mit dem Modelabel zu kooperieren, kann für eine Automarke durchaus die Chance bieten, das Image aufzufrischen. Den beteiligten Unternehmen bietet diese Strategie diverse Vorteile, die sich in Synergieeffekten, Imagetransfers und der Erschließung von neuen Zielgruppen äußern. Ein Trend zu Markenkooperationen ist unverkennbar, hat er sich doch in den vergangenen drei Jahren mehr als vervierfacht. Diese Entwicklung wird sich vor allem durch den Druck auf die Marketing-Budgets weiter verstärken.

Macht eine Kooperation zwischen einem Modelabel und einer Automarke Sinn? Welche Determinanten beeinflussen den Erfolg einer solchen Zusammenarbeit maßgeblich? Diesen Fragen ist der Lehrstuhl für Marketing an der Universität Mainz gemeinsam mit der Strategieberatung 2hm & Associates im Rahmen einer aktuellen eigenen Studie nachgegangen. Demnach findet sich bei Autofahrern dort große Akzeptanz, wenn das Image der beteiligten Kooperationspartner möglichst gut zur Automarke passen. So konnte an Hand vorgegebener Automarken und Modelabels beispielsweise ermittelt werden, dass der Autobauer Audi und das Modelabel Diesel durchaus ein erfolgreiches Co-Branding durchführen können.

Dominanz der Automarken gegenüber Modelabels

Mode eröffnet mehr als jede andere Kategorie die Möglichkeiten, seinen eigenen individuellen Stil zur Schau zu stellen.  Neben so genannten Celebrities, zu denen Victoria Beckham zählt, sind es bekannte Modelabels wie Esprit, Diesel, Joop oder Cerucci, die Modestile für Konsumenten prägen. Ein Beispiel für eine Kooperation zwischen einem Autohersteller und Modelabel könnte im besonderen Styling für das Interieur eines Fahrzeugs liegen. Dabei reicht der Umfang von einer Vollausstattung bis zur Sitzkreation für Sondermodelle.

Wie die Studie gezeigt hat, erreicht die Automarke mit einer relativen Wichtigkeit von 31 % den entscheidenden Einfluss auf die Präferenz gegenüber lediglich einem Achtel für Modelabels. Innerhalb beispielhaft vorgegebener Marken wiesen dabei AUDI und DIESEL die höchsten Nutzen-Werte auf, die mittels einer Conjoint-Analyse ermittelt wurden.

Im Rahmen einer Simulation stellte sich zudem heraus, dass vor allem Fahrer des Audi A4 Avant das Modelabel Diesel bevorzugen und es damit zum optimalen Partner dieser Automarke machen. Das Fahrzeug entsprechende Fahrzeugmodell zeichnet sich durch eine Vollausstattung, ein dezentes Signé auf der Karosserie („designed by Diesel“), eine hohe Motorleistung und einen maximalen Aufpreis von bis zu 2.500 Euro aus.

Analoger Käufertyp für Co-Branding entscheidend

Entscheidend für ein erfolgreiches Co-Branding ist zu wissen, welcher Käufertyp sich für das eigene Produkt interessiert und welche Werte er diesem zuschreibt. Ein sportliches Auto symbolisiert Freiheit, Macht, Dominanz und Dynamik; es fungiert als Instrument, um sich gegen andere durchzusetzen. Es darf somit keinesfalls durch Produkterweiterung mit einer Marke kombiniert werden, die grundsätzlich unterschiedliche Werte verkörpert. Eine dezente, aber dennoch wahrnehmbare Kenntlichmachung des Co-Brandings sollte auf jeden Fall in das Konzept integriert werden, denn: Wer für eine Zusatzleistung bereit ist, mehr zu zahlen, möchte dies im Gegenzug auch nach außen kommunizieren.

Die Automarken AUDI und BMW weisen im Gegensatz zu FORD und VW ein größeres Trendpotenzial auf, und ebenso erreichen dieses die Modelabels Diesel und Esprit. Somit ist klar: Nur starke Marken haben eine Chance, mit einer Markenkooperation erfolgreich zu sein.

„Diese Untersuchung hat wieder einmal gezeigt“, so Professor Frank Huber, Partner bei 2hm, „dass ein Fahrzeugkauf nicht nur auf einer rein rationalen Entscheidung beruht. So gibt es nach wie vor ein beträchtliches Potenzial von Autofahrern, deren Fahrzeug ihre Persönlichkeit ausdrückt.“

zu .pdf-Version

Posted in Automotive, Marketing | Tagged , , | Leave a comment

GenerationenBanking: Vorsorge-Beratung statt Produktverkauf.

Mit Nachhaltigkeit zum Erfolg bei Zielgruppe 50plus.

Nach Vertrauensverlust durch die Finanzkrise und Abwanderung der jungen Kunden zu den Direktbanken kämpfen Banken bzw. Sparkassen um die ältere Generation. Traditionelles Verkaufen von Standard-Finanzprodukten reicht nicht mehr aus um diese Kunden zu aktivieren, geschweige neue Kunden zu gewinnen. Neue Wege zu gehen ist gefragt.

Aus dieser Erkenntnis heraus hat die M. Winkler Vertriebsberatung, Bad König, das Konzept „GenerationenBanking“ entwickelt. Im Vordergrund steht die Bedarfsbefriedigung der Generation 50plus nach Unterstützung bei der Bewältigung von Vorsorge-Lösungen. GenerationenBanking schafft bedarfsgerechte Lösungen und basiert auf Know-how der Themen der reifen Menschen. Reduzierung der Ungewissheit und damit Sicherheit ist gefragt: Reicht das vorhandene Vermögen im Rentenalter, besteht im Pflegefall eine Absicherung, ist gesorgt im Vertretungsfalle durch eine Bankvollmacht, eine Vorsorgevollmacht oder Betreuungsvollmacht, um nur einige wesentliche Aspekte zu nennen. Darüber hinaus fließen Überlegungen zur derzeitigen und künftigen Anlagestrategie hinsichtlich der eigenen Zukunftssicherung und die der nachfolgenden Generation ein. Eine wesentliche Voraussetzung für die Gespräche mit den Kunden über die sensiblen Vorsorgethemen ist die Erarbeitung von Kompetenzen sowie die Zusammenarbeit mit Koopertionspartnern.

M. Winkler Vertriebsberatung hat ihr Konzept bereits bei einigen Banken erfolgreich umgesetzt. Bereits nach kurzer Zeit konnte das Anlagevermögen sowie Verträge mit Kooperationspartnern gesteigert werden. Workshops, Schulungen zum GenerationenBerater, Umsetzung von Marketingmaßnahmenpaketen sind dabei wesentliche Bausteine zur Zielerreichung. Mit dem Rüstzeug von Know-how zum GenerationenBanking sind die Berater der Bank in der Lage die Kunden nachhaltig zu betreuen.

Unabhängig von Beratungsprojekten bietet Frau Winkler Seminare für Bankmitarbeiter zum GenerationenBanking an. Informationen und Anmeldung unter <GenerationenBanking

Posted in Finanzen, Vertrieb | Tagged , | Leave a comment

Optimale Kundenintegration senkt Risikopotential neuer Produkte.

90 % der Verbraucher haben Interesse an der Mitgestaltung.

Flopraten bei der Lancierung neuer Produkte von 70 % verursachen einen zweistelligen Milliardenverlust. Im Zuge stagnierender bzw. rückläufiger Märkte sind diese Verluste für Unternehmen nicht mehr hinnehmbar. Die zunehmende Wettbewerbsdynamik verstärkt andererseits kürzer werdende Innovationszyklen, die auch durch gesellschaftliche Veränderungen geprägt sind. Die Heterogenität des Produktangebots bzw. der Kundenwünsche nimmt unvermindert zu. Ein Scheitern der Bereitstellung innovativer Produktentwicklung kann unter Umständen den Fortbestand eines Unternehmens gefährden.

Was ist für Unternehmen zu tun, um den Kundenanforderungen gerecht zu werden und Flops von Innovationen zu vermeiden? Warum also nicht gleich den Kunden in den Produktentwicklungs- bzw. Innovationsprozess integrieren? Beispiele für eine Kundenintegration in der Produktentwicklung finden sich beispielsweise bei einigen Automobilzulieferern die Autofahrer oder bei Sportschuhherstellern, die entsprechende Verwender in die Produktenwicklung einbinden. Der Hersteller, der frühzeitig mit den Endkunden Markttrends antizipiert wird damit Wettbewerbsvorteile erlangen und das Risikopotential einer Innovation verringern.

Welches Interesse haben Kunden bei der Integration und welche Faktoren sind es, die ihn dazu bringen, bei so einem Prozess mitzuwirken? Diesen Fragen ist der Lehrstuhl für Marketing I an der Universität Mainz zusammen mit der Strategie- und Managementberatung 2hm & Associates, in einer gemeinsamen Untersuchung nachgegangen. Anhand einer möglichen Produktentwicklung für Laufschuhe wurden die Präferenzen der potentiellen Probanden für die Kundenintegration mittels einer Conjoint-Analyse ermittelt. Demnach finden 90 % der Befragungsteilnehmer die Möglichkeit zur individuellen Mitgestaltung ihrer Produkte interessant. Diese Chance würde auch von den Probanden bei einem entsprechenden Angebot annähernd genutzt.

Entlohnung ist wichtigstes Merkmal für die Teilnehmer

Die Bereitschaft der Verbraucher bei der Mitgestaltung von Produkten hängt in erster Linie von  der Entlohnung mit einem Anteil von  52 % ab. Dabei hat für die Hälfte der potentiellen Teilnehmer die höchste Priorität eine monitäre Bezahlung   vor einem Einkaufsgutschein, den nur ein Viertel bevorzugen würde. Die Integrationsmethode bzw. die Art der Beteiligung ist für 24 % relevant, wobei eine Online-Kommunikation den höchsten Teilnutzenwert erreicht. Eine Teilnahme mit einem ganztägigen Workshop wird dagegen nur von einem Achtel bevorzugt. Damit liegt klar die Präferenz auf einer Einbindungsmethode mit dem geringsten Aufwand. Am Drittwichtigsten bei der Mitgestaltung ist für die Verbraucher die Marke. In dem Untersuchungsbeispiel zu Laufschuhen wird den Marken Nike und Adidas den größten Nutzen beigemessen.

In der Kombination aller Merkmale erreicht ein Integrationsangebot mit der Marke Adidas, einer Online-Befragung, einer einmaligen Beteiligung sowie die Entlohnung mit einem Einkaufsgutschein die höchste Präferenz. Demnach ist Unternehmen unbedingt  zu empfehlen, ein Anreizsystem zu schaffen, welches extrinsische Motive der Kunden anspricht und die Entlohnung in monetärer Form offeriert.

Optimales Kundenintegrationsangebot senkt Risikopotential neuer Produkte

Zusammenfassend betrachtet, ist es für Unternehmen unerlässlich, die Gestaltung von Kundenintegrationsprojekten gründlich vorzubereiten und systematisch zu planen. Endverbraucher sind gerne bereit bei der Fortentwicklung ihrer verwendeten Produkte mitzugestalten. „Vergleicht man die Kosten einer vom Markt nicht akzeptierten Innovation mit den Investitionen in eine erfolgreiche Kunden- integration, so dürfte die Entscheidung für Letztere nur zu begründet sein“, so folgert Prof. Frank Huber, Partner bei 2hm. Erfolgreich in einem wettbewerbsintensiven Markt auch in Zukunft zu sein, erfordert die Kunden frühzeitig in den Entwicklungsprozess zu integrieren. Damit sind alle Chancen vorhanden, Akzeptanz am Markt zu erzielen und den geplanten Absatz zu sichern.

Posted in Marketing | Tagged , , | Leave a comment

5 Regeln für ein erfolgreiches Online-Kundenbeziehungsmanagement

Sie versenden einen Newsletter an bestehende und neue Kunden? Sie empfangen Besucher auf Ihrer Homepage? Sie nutzen Social Media um auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen? Wenn Sie diese Fragen mit ja beantworten, so fragen Sie sich, wie erfolgreich verläuft dann die Generierung neuer Kunden und die Beziehung der Stammkunden?

Nachstehend erhalten Sie einige wesentliche Tipps um die Beziehungen zu Ihren Interessenten und Kunden nachhaltig und erfolgreich zu gestalten:

  1. Senden Sie eine Willkommen-E-Mail
    Bedanken Sie sich, dass der Interessent sich für Ihre Informationen interessiert.
  2. Fragen Sie den Interessenten bzw. Kunden welche Informationen ihn besonders interessieren bzw. was er gerne von Ihnen erwartet.
    Laden Sie die Interessenten/Kunden ein Ihren Newsroom  bzw. Ihren Blog oder andere Social Medien zu besuchen.
  3. Individualisieren Sie den Inhalt Ihrer Informationen für Ihre Interessenten/Kunden.
    Personifizieren Sie die E-Mails, die Sie versenden.
  4. Antworten Sie mit Namen
    Interessenten bzw. Kunden wollen mit Menschen kommunizieren und erwarten daher  die Namen der Personen mit denen sie korrespondieren.
  5. Erfassen Sie nicht nur die Interessenten- bzw. Kundendaten, sondern auch die Kommunikation mit ihnen.
    Binden Sie die Kommunikation Ihrer Online-Aktivitäten in Ihr CRM bzw. Kundendatenbank ein.

Nur mit der Erfassung aller Interaktionen mit Interessenten und Kunden werden sich Ihre Anstrengungen und Aufwendungen zur Kundengewinnung und Kundenbindung auszahlen. Erfolgreich werden Sie auf Dauer mit einem Online-Marketing nur sein, wenn Sie dazu auch konsequent die Möglichkeiten eines Kundenbeziehungsmanagements /CRM nutzen.

zum Whitepaper.

Posted in Marketing, Vertrieb | Tagged , , | Leave a comment

Wechselwillige Reifenwechsler

Die deutschen Autofahrer sind vor allem beim Thema Reifenwechsel untreu. Laut der aktuellen Juni-Ausgabe von PULS gehen nur rund 42 Prozent der befragten Autokäufer immer zum gleichen Händler. Für die Werkstattleistungen TÜV, Kundendienst und Ölwechsel haben dagegen jeweils über die Hälfte einen festen Servicepartner. Mehr als jeder Vierte (27,5 Prozent) will sich überhaupt nicht an eine Werkstatt binden.

Warum ist die Werkstattbindung so schwach und was müsste hier der Reifenfachhandel tun?

Der Reifenfachhandel ist ein Servicebetrieb und daher liegt der entscheidene Erfolgsfaktor bei dem freundlichen Auftreten der Mitarbeiter. Die Zufriedenheit der Kunden wird durch Kompetenz und Freundlichkeit erreicht. Sie ist individuell und nicht austauschbar im Gegensatz zu Produkt und Serviceangebot oder auch einer Reifeneinlagerung.

Bei einer Reifeneinlagerung genügt es nicht zu warten bis der Kunden kommt zur Umrüstung, teilweise vergisst er dies auch. Vielmehr, je nach Kunde, müssen Mailings für Einladungen, Terminierungen, Hol- und Bringservice, etc. vorgenommen werden, um pro aktiv vorzugehen. Der Reifenfachhandel verfügt im Gegensatz zum Autohaus nicht über eine Kundendatenbank. Diesen Nachteil sollte er schleunigst beseitigen, um individuell auf seine Kunden zugehen zu können.

Es sind die Kunden des Reifenfachhandels die die Gehälter der Mitarbeiter und die Aufwendungen für den Betrieb bezahlen. Kunden, die sehr zufrieden mit der Freundlichkeit des Betriebes sind, fühlen sich gebunden und empfehlen ihn weiter. Ebenso erhöht die Kundenloyalität die Preisbereitschaft .

Gerade jetzt bietet die ruhige Zeit eine gute Gelegenheit, wenn noch nicht geschehen, sich Gedanken über den Stammkundenanteil zu machen. Wenn noch nicht geschehen, sollte der Betrieb anfangen mit der Erfassung seiner Kundendaten. Ihn gilt es jährlich zu steigern.

Posted in Automotive | Tagged , , | Leave a comment

Unternehmen mit Kundenzufriedenheitsanalysen unzufrieden.

Mangelnde Effizienz des Mitteleinsatzes vernichtet 20 Mio Euro.

Kundenorientierung ist einer der wesentlichen Themen, die sich Unternehmen für die Zukunft auf die Fahne geschrieben haben. Stagnierende bzw. sich abschwächende Märkte verstärken den Druck die bestehenden Kunden an sich zu binden. Jedem Marketer ist mittlerweile bekannt, dass die Bindung von Kunden wesentlich profitabler als die reine Neukundengewinnung ist.

Noch immer klaffen jedoch  Anspruch und Wirklichkeit teilweise weit auseinander, denn Voraussetzung für ein aktives Kundenbeziehungsmanagement ist die Feststellung der aktuellen Situation der Kundenzufriedenheit und Kundenbindung. Das aktive Management der Zufriedenheitsergebnisse und der Kundenfeedbacks so wie die Ableitung von Handlungsempfehlungen führt jedoch in zahlreichen Unternehmen ein Schattendasein. So fand ein umfangreiches Forschungsprojekt der Hochschule RheinMain mit Unterstützung der 2hm Strategieberatung  heraus, dass nur etwa die Hälfte der befragten Unternehmen mit der aktuellen Kundenzufriedenheitsuntersuchung zufrieden war. Im Rahmen der multimodalen Befragung konnten über 400 leitende Manager aus einer Grundgesamtheit von knapp 4.000 Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern nach dem Stand des dortigen Managements von Kundenzufriedenheit befragt werden.

Woraus resultiert denn die geringe Zufriedenheit mit dem Management von Kundenzufriedenheit? In erster Linie wird über fehlendes systematisches Vorgehen sowie über ein mangelndes Umsetzungsvermögen von Maßnahmen aus den Ergebnissen geklagt.

Effizienz der Ausgaben für Kundenzufriedenheitsanalysen mangelhaft

Für Kundenzufriedenheitsanalysen gaben die Unternehmen im Durchschnitt rund 60.000 Euro aus. Wie die Befragung der Unternehmen weiter ergab, waren 10 % der Teilnehmer nicht mit der Projekt-Durchführung zufrieden. Neben mangelndes methodisches Vorgehen wurde vor allem ein inkonsequentes Ableiten von Maßnahmen zur Verbesserung der Kundenorientierung als Grund angegeben. Damit kann unterstellt werden, dass die mangelnde Effizienz bei der Durchführung zu einem Budgetverlust in der Größenordnung von 20 Mio Euro geführt hat.

Hohe Kundenzufriedenheit führt zu höherer Preisbereitschaft.

Der Zusammenhang zwischen Kundenzufriedenheit und Loyalität wird von den befragten Unternehmen bestätigt. So sind 90% der Manager der Überzeugung, dass die Zufriedenheit der Kunden positiv auf die Kundenbindung einzahlt. Ebenso erwarten Dreiviertel der Befragten, dass sich hohe Zufriedenheitswerte stimulierend auf die Empfehlungsbereitschaft der Kunden auswirken. Unternehmen die ein professionelles Kundenzufriedenheitsmanagement betreiben, was in etwa die Hälfte darstellt, gehen davon aus, dass sich hohe Werte sowohl auf eine erhöhte Preisbereitschaft als auch auf eine Umsatz-/Gewinnerhöhung bemerkbar machen. Richtig eingesetzt, bieten exzellente Kundenzufriedenheitswerte schließlich auch die Basis für eine geringere Preissensitivität in konkurrierenden Märkten. „Erfolgreiche Kundenzufriedenheitsanalysen sind kunden- und damit wirkungszentriert“, führt Prof. Dr. Heidel aus. „Denn Wirkung zeigen sie jedoch erst, wenn aufgrund der Ergebnisse konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt und daraus konkrete Maßnahmen umgesetzt werden.“

Weitere Details unter 2hm

Posted in Marketing, Vertrieb | Tagged , , , | Leave a comment

Hat die Tageszeitung eine Zukunft?

Diese Frage wird nicht nur bei den Verlagen diskutiert, sie hat vor allem bei Journalisten und bei Verantwortlichen für die Öffentlichkeitsarbeit eine hohe Aktualität. Schon seit vielen Jahren ist ein Rückgang der Leserschaft auszumachen. Das Vordringen von Online-Nachrichtenportalen sowie die steigende mobile Internetnutzung trägt zur Verschärfung bei.

Wie überall kommt es auf die Inhalte an. Ansonsten würde es ausreichen, wenn die Nachrichten ausschließlich über Twitter verteilt werden. Vielleicht auch noch im Bildzeitungsformat. Für Inhalte bedarf es Reporter, Journalisten bzw. Redakteure, die Themen aufgreifen, recherchieren und Hintergründe darstellen. Auch bei Twitter ist es erst die Leistung, für die Follower ausgerichtete Inhalte laufend zu verbreiten. Längere Hintergrundberichte eignen sich weniger, dass diese am Bildschirm gelesen werden.

Leider ist seit vielen Jahren eine Entwicklung zu beobachten, die, wie ich meine, nicht gerade für unsere Demokratie förderlich ist: Mit den Privaten Fernsehsender hatte die Abwanderung von der Tageszeitung begonnen. Im Fokus: Entertainment und Fakten, Fakten bei Focus…Die Masse der Bevölkerung lässt sich berieseln vom Zuschauen, ist ja bequemer als längere Artikel zu lesen oder auch aktiv am politischen Leben mitzuwirken. Damit wird sich die Schere bei der Informationsgesellschaft analog der Einkommensverteilung weiter ausweiten:  Geringere Anteile der höher gebildeten Haushalte zu Gunsten der unteren Einkommensschichten.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass in Zukunft die Inhalte einer Tageszeitung Leser-individuell, entsprechend seiner Anforderungen , aufbereitet und dem Abonnenten zugestellt wird als E-Book. Der Leser kann dann entscheiden, ob er den Text am Bildschirm liest oder ob er ihn sich ausdruckt.

Jedenfalls ist es für Zeitungsverlage dringend erforderlich, sich leserorientiert auszurichten – auch bei Nichtlesern, egal ob national oder regional.

Posted in Allgemein, Vertrieb | Tagged , | Leave a comment

Positive Geschäftsentwicklung für den Reifengroßhandel in Österreich.

Wie hat sich die Nachfrage nach Pkw-Reifen im vergangen Jahr in Österreich entwickelt und wie hat sich dies beim Großhandel niedergeschlagen? Diesen Fragen ging die Strategie- und Managementberatung 2hm & Associates GmbH in Mainz im Rahmen einer kurzen Befragung (Reifenhandels-Barometer) bei Händlern mit einem Wiederkäufergeschäft vor kurzem nach.

Demnach konnte der Reifengroßhandel seinen Absatz um 6% bei Winterreifen im Jahr 2009 steigern. Nicht zuletzt trug das lang anhaltende Winterwetter sowie eine gute Bevorratung mit einer entsprechenden Verfügbarkeit dazu bei. Ebenfalls positiv wird von einem Sommerreifengeschäft berichtet, auch wenn es nicht an das Ergebnis der Winterreifen herankam.

Das Reifen-Barometer wird fortgesetzt. Für die teilnehmenden Händler bietet sich damit eine hervorragende Möglichkeit ihre eigene Situation  mit der aktuellen Marktentwicklung zu vergleichen.

Posted in Vertrieb | Tagged | Leave a comment