Junge Unternehmen erhalten Vertriebsunterstützung

Junge Unternehmer erhalten eine lukrative Gelegenheit zur Förderung ihres Business durch Beteiligung am Jungunternehmerpreis.

Bis zum 21. Mai 2012 können sich Unternehmer/Innen an der Ausschreibung für den Jungunternehmerpreis 2012 beteiligen. Dieser praxisnahe Wettbewerb wird von der Verkaufshilfe Unternehmensgruppe ausgeschrieben und ist offen für Bewerber/Innen, die sich in der Phase der Gründung befinden oder die schon gegründet haben, und denen der endgültige Durchbruch noch nicht ganz gelungen ist. Teilnehmen kann jeder mit einer innovativen Geschäftsidee oder diejenigen, die ab dem 01.01.2008 ein Unternehmen gegründet haben. „Damit sollen Spitzenleistungen und innovative Geschäftsmodelle besonders junger Unternehmen gewürdigt werden“, meint Thomas W. Frick, Gründer der Verkaufshilfe Unternehmensgruppe.

Die Fachjury, zusammengesetzt aus Mitgliedern, die selber erfolgreich gegründet haben, durchleuchtet und bewertet die Einsendungen unter den Gesichtspunkten: Neuheit der Idee und Mehrwert für den Kunden, Positionierung, Geschäftsmodell, Umsetzungschancen oder bereits umgesetzte Schritte und persönliches Engagement der Unternehmerpersönlichkeit.

Die Preisvergabe erfolgt am 31. Mai 2012 während der IT & Media Messe in Darmstadt. Für den Sieger gibt es eine professionelle Unterstützung durch vertriebliche Maßnahmen zur Kundengewinnung im Wert von € 5.000. Der Zweitplatzierte erhält eine professionelle Social Media Kampagne zur Bekanntheitssteigerung seiner Produkte & Leistungen im Wert von € 3.000 und der dritte Platz bekommt eine professionelle Internetseite im Wert von € 2.000.

Verlierer in diesem Wettbewerb gibt es keine! Von Platz 4 absteigend, erhalten alle Bewerber ein Online-Coaching mit einem Feedback sowie Tipps, Tricks & Ideen, die zur erfolgreichen Umsetzung der Geschäftsidee beitragen sollen. Alle Teilnehmer erhalten darüber hinaus eine kostenlose Eintrittskarte zur IT & Media Messe,  die IT-Fachmesse für den Mittelstand in der Rhein-Main-Neckar Region, die am 30/31 Mai in der Medienstadt Darmstadt stattfindet www.itandmedia.de .

Bewerbungsunterlagen können unter info@verkaufshilfe.net oder www.existenzpower.de. abgefordert werden.

Also nix wie ran und sich am Jungunternehmerpreis beteiligen. Viel Erfolg wünsche ich dabei!

Posted in Allgemein, Vertrieb | Tagged | Leave a comment

Marketing-Controlling: Reputation des Marketings steigern

Nur was gemessen wird, kann man auch managen. Die Zeiten, in denen Marketing-Budgets ausschließlich nach Kostengesichtspunkten und nicht nach Vertriebserfolg und Effizienz festgelegt werden, sollten endgültig vorbei sein.

Dabei sind  alle Marken- bzw. Marketingmaßnahmen auf den Prüfstand zu stellen. Nur wenn diese Aktivitäten nach ihren Zielen gemessen werden, können Entscheidungen getroffen werden, die den monetären Erfolg des Unternehmens nicht gefährden.

Eine Steigerung der Marketingeffizienz kann aber auch mit wenig Aufwand durch eine Analyse der internen Prozesse, die durch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern bzw. Lieferanten erforderlich sind, erfolgen. Mangelnde Transparenz und unklare Kommunikationsgestaltung führen zu einer beträchtlichen Betreuungskomplexität beispielsweise durch die Zusammenarbeit mit Agenturen. Mittels einer Prozessanalyse im Rahmen der externen Beziehung werden die einzelnen Parameter festgelegt und eine Gewichtung vorgenommen. Dabei sind alle an den Schnittstellen beteiligten Mitarbeitern ( inkl. des leitenden Managements) beteiligt. Gleichzeitig wird eine Bewertung der Agentur durchgeführt. Durch diese  Bewertung aufgrund der festgelegten Indikatoren kann bereits eine Qualitätssteigerung in der Zusammenarbeit mit der Agentur erreicht und damit weitere reale Einsparungseffekte erzielt werden .

Darüber hinaus kann durch ein Agenturprofil eine Ausschreibung vorgenommen werden, die es dem Unternehmen ermöglicht, aufgrund der festgelegten standardisierten  Indikatoren und Bewertungsmaßstäbe nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen. Hierarchische und Bauchentscheidungen gehören damit der Vergangenheit an. Dabei ist auch nicht das preislich günstigste Angebot entscheidend, sondern vielmehr welches den betrieblichen Erfordernissen am weitesten entspricht.

Aus meinen Erfahrungen führt die Herbeiführung einer Effizienz im Marketing zu einer Sensibilisierung der eigenen Mitarbeiter hinsichtlich Bedeutung der Marken- bzw. Marketingziele, der Qualität von Agenturen aber auch der damit verbundenen Kosten. Ganz wichtig ist aber auch, dass damit ein höheres Ansehen der Marketingorganisation im Unternehmen erreicht wird.

Das Marketing kommt nicht vorbei seine Performance zu messen. Besser proaktiv, als defensiv wichtige Leistungen kürzen zu müssen. Durch Marketing-Controlling wird sich die Reputation des Marketings positiv verbessern.

 

Posted in Controlling, Marketing | Tagged , | Leave a comment

Diesel-Kraftstoff bietet Autofahrer noch höchsten Nutzen

Präferenz durch hohe Reichweite bei Tankfüllung

 Präferenzen für Kraftstoffe

Die aktuell hohen Spritpreise verärgern die Autofahrer, reißen die steigenden Ausgaben der Autofahrer für die Mobilität doch erhebliche Löcher in deren Haushaltsbudgets. So ist es kein Wunder, dass ökologische Aspekte bei der Präferenz von Kraftstoffen für die Verbraucher momentan keine Rolle spielen.  Dies zeigt eine aktuelle Untersuchung der 2hm Strategieberatung und dem Lehrstuhl für Marketing an der Universität in Mainz.

 

Präferenz für hohe Reichweite bei Kraftstofffüllung

Mit Hilfe einer Conjoint-Analyse ermittelten die Forscher die kaufrelevanten Entscheidungskriterien beim Erwerb von Kraftstoffen. Erwartungsgemäß spielt der Preis mit einem Anteil von 26 Prozent  an der Kaufentscheidung die bedeutsamste Rolle, gefolgt vom CO2-Ausstoß mit 23 Prozent und der Effizienz des Kraftstoffs mit 21 Prozent. Fast ebenso wichtig für die Autofahrer ist die nachhaltige Herstellung des Kraftstoffes, während die Entfernung zur nächstgelegen Zapfmöglichkeit mit 12 Prozent kaum eine Rolle spielt. Wie die Ergebnisse der Studie zeigen, entfalten „grüne“ Kraftstoffeigenschaften besonders eine positive Präferenzwirkung, wenn der Preis sich nicht deutlich von den  konventionellen Energieformen abweicht.

 

Obwohl die Anzahl der Tankstellen innerhalb der vergangen 40 Jahre von 46.000 auf 15.000 zurückging, spielt für die Autofahrer die Reichweite bis zur nächsten Tanke keine Rolle. Bedeutsamer ist jedoch die erwartete Reichweite mit der Kraftstofffüllung (Effizienz), die durch Verwendung von Diesel eine gewohnt lange Kilometerleistung mittlerweile erreicht hat.

 

Schadstoffvermeidung durch verbrauchseffiziente Pkw

Welche Alternativen wählt der Autofahrer, um einen Beitrag zur Schadstoffemissionsminderung zu leisten? An erster Stelle hat die Anschaffung eines verbrauchseffizienten Pkw’s mit 56 Prozent Priorität und ein Viertel möchte häufiger auf die Nutzung des eigenen Autos verzichten. Die Anwendung eines verbrauchseffizienteren Fahrstils und eine Umrüstung des Pkw auf alternative Antriebe spielen hingegen eine untergeordnete Rolle.

 

Insgesamt bezeichnen sich knapp Dreiviertel der Autofahrer im Rahmen der Befragung als aufgeschlossen gegenüber alternativen Antrieben und 11 Prozent haben sich noch nicht damit beschäftigt. Daneben sind noch 15 Prozent skeptisch eingestellt. Ähnlich wie bei Einführung von Super E10 bedarf es noch eines erheblichen Vertrauensbeweises durch die Energielieferanten, um Autofahrer für alternative Energieformen zu gewinnen. Die hohe Wichtigkeit des Preises beim Tankverhalten steht der Kaufbereitschaft für grüne Kraftstoffformen gegenüber. Deshalb sollten fehlende Subventionen seitens des Gesetzgebers erwogen werden, um die Ziele zur Minderung des CO2-Ausstosses erfüllen zu können.

zu 2hm & Associates

Posted in Automotive | Tagged | Leave a comment

Premium-Qualität “Made in Germany” kein Märchen

Image des Produktionslandes von hoher Bedeutung für Autofahrer

 

Es war einmal. So beginnen zahlreiche Märchen. Das Siegel „Made in Germany“ hat mittlerweile bei vielen Produkten stark an Bedeutung verloren. Durch die fortschreitende Globalisierung haben zahlreiche deutsche Unternehmen ihre Produktion in ausländische Produktionsstätten verlagert. Damit fällt ein wichtiges Entscheidungskriterium, nämlich das Made in Germany, für den Kauf von Produkten eigentlich weg.

 

Zum Einfluss des so genannten Country-of -Origin Effektes auf die Kaufentscheidung hat die 2hm Strategieberatung zusammen mit dem Lehrstuhl für Marketing an der Universität in Mainz,  eine aktuelle Untersuchung  durchgeführt.  Demnach zeigen die Ergebnisse deutlich, dass das Herkunftsland eines Produktes einen messbaren Einfluss auf die Wahrnehmung der Produktqualität durch die Verbraucher hat.

 

Produktion in China problematisch für deutsche Autofahrer

Die Globalisierung ermöglicht Unternehmen weltweit miteinander zu kooperieren und Teilleistungen eines Produktes über Kontinente hinweg zu verteilen. In diesem Zusammenhang spricht man von „bi-nationalen“ Produkten. Nicht selten wird in einem Land entwickelt, in einem anderen erfolgt das Design und in einem anderen wird das Produkt gefertigt. Die jeweiligen Länder können bei den Verbrauchern sowohl ein positives als auch ein negatives Image aufweisen. Beispielsweise steht Frankreich für exklusive Mode oder China für preiswerte Produkte. Diese Vorstellungen nutzt der Konsument, wenn er sich über ein Produkt informiert und ihm bekannt ist, in welchem Land  es produziert wurde. Ganz besonders trifft dies für Produkte zu, die mit höheren Kosten verbunden sind. Am Beispiel eines Mittelklasse Pkw aus Deutschland und China wurde deshalb eine empirische Untersuchung mit Autofahrern durchgeführt.

 

Die Ergebnisse einer Varianzanalyse ergaben die schlechteste Bewertung für das Auto, wenn die Produktion in China erfolgt und dort auch das Design entwickelt wurde. Verbraucher, die die eigene Kultur für überlegen halten, sehen die Produktqualität bei diesem Produktionsstandort als besonders schlecht an. Umgekehrt liegt der Erfolg deutscher Premiumhersteller in China, an dem positiven Image von „Made in Germany“. „Dies setzt jedoch voraus, dass eine systematische Markenpolitik betrieben wird“, konstatiert Christian Walka, Partner bei 2hm.  Verbraucher mit nationalen Präferenzen neigen dann weniger dazu, diese bei der Qualitätsbeurteilung  einzusetzen. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt die Studie, wenn Fahrzeuge in Entwicklungsländer  oder in Länder mit geringer Industrialisierung, wie Mexiko, produziert werden.

 

Made in Germany entscheidend bei Qualitätsbeurteilung

Verbraucher legen auch im Zeitalter der Globalisierung hohen Wert bei der Beurteilung der Produktqualität auf das Produktionsland.  Je besser das Image eines Landes ist, desto höher wird die Produktqualität eingeschätzt. „Premiummarken stehen bei Autos unter besonderer Beobachtung, da hier das Involvement besonders ausgeprägt ist“, so Prof. Frank Huber. Dies ist ein Grund, weshalb die deutschen Automobilhersteller bislang weitgehend auf eine Produktionsverlagerung ins außereuropäische Ausland verzichtet haben. Made in Germany ist noch nicht Vergangenheit. Es liegt jetzt an den deutschen Automobilherstellern dies auch offensiv in ihre Marketingstrategie einfließen zu lassen.

Posted in Automotive, Marketing | Tagged | Leave a comment

Elektroauto: Eine gute Marke macht noch keinen Umsatz.

Anforderungen von Zielgruppen entscheidend für Markterfolg.

 

Autohersteller müssen nach einer EU-Verordnung bis 2015 den durchschnittlichen Flottenverbrauch von COihrer neuen Pkw auf 130 Gramm pro Kilometer reduzieren, ansonsten drohen milliardenschwere Strafgelder. Gerade Premiumhersteller mit einem umfangreichen Angebot an Hochleistungsfahrzeugen haben es schwer dieses Ziel zu erreichen. Elektroautomobile spielen in der Zielerreichung dabei eine erhebliche Rolle. Daher stellt sich die Frage, wie ein Elektrofahrzeug konzipiert sein muss, um vom Autofahrer gegenüber konventionellen Antrieben präferiert zu werden.

Nach einer aktuellen Studie der 2hm Strategieberatung, durchgeführt zusammen mit dem Lehrstuhl für Marketing an der Universität in Mainz,  sollte sich eine erfolgreiche Ausgestaltung von Elektroautos am aktuellen Anspruchsniveau der Autofahrer orientieren. Nur ein solches Vorgehen würde eine ausreichende Marktpenetration ermöglichen.

 

Reichweite zählt, Marke egal

Mit Hilfe einer Conjoint-Analyse konnten diejenigen Merkmalsausprägungen ermittelt werden, welche für die Kaufbereitschaft entscheidend sind. Die höchste Wichtigkeit bei der Kaufentscheidung  der Autofahrer weist demnach mit 23% die Reichweite auf. Zu 21% wird die potenzielle Kaufentscheidung der Automobilisten vom Preis für das Elektroauto determiniert. Die Art des Antriebs steht an dritter Stelle mit 19%, wobei sowohl der Hybrid- als auch der Elektromotor die höchste Relevanz besitzt. Eine ähnlich hohe Wichtigkeit erreicht die Motorleistung, bei der Werte von über 140 PS den größten Teilnutzen erzielen. Unter den in der Studie interessierenden Merkmalen übt „die Marke“ mit 18% Wichtigkeit den geringsten Einfluß auf die Kaufentscheidung aus.

 

Einstellungen zur Umwelt und Innovationen entscheidend

Anders sehen die Ergebnisse aber für Autofahrer mit hohem Umweltbewusstsein aus. Hier erreichen das Kriterium „die Antriebsart“ mit 21 % die höchste Wichtigkeit und der Elektroantrieb mit 40% den stärksten Teilnutzen. Dagegen setzen die Mobilisten mit geringem Umweltbewusstsein das Attribut Antrieb an letzter Stelle. Wichtiger mit einem Anteil von 22% erachten diese Autofahrer die Reichweite und der Preis.

 

Bekanntermaßen sind Verbraucher mit einer hohen Bereitschaft für innovative Produkte generell eher bereit, traditionelle Verhaltensweisen zu verlassen. Eine Bestätigung findet sich auch bei der Nutzenbewertung für Elektroautos: Das Kriterium der Reichweite erreicht den ersten Rang, wogegen Autofahrer mit einer niedrigeren Kaufbereitschaft für innovative Produkte den Kaufpreis als zentrales Kaufargument nennen.

 

Beste Marktchancen in der Mittelklasse.

Klären konnte die Studie die immer wieder gestellte Frage, ob ein Elektroantrieb vor allem für das Kleinwagensegment eine Rolle spielt. „Die Ergebnisse zeigen, dass dies eine Mär ist“, sagt Christian Walka, Gesellschafter von 2hm und Initiator der Studie.

Bei einer separaten Abfrage nach der Bedeutung der Fahrzeugklassen für den Elektroantrieb, wird dem mittleren Segment mit knapp 40 % die höchste Bedeutung beigemessen. Autofahrer der Altersgruppe 31 bis 50 Jahre weisen zudem die höchste Kaufbereitschaft für Elektroautos mit einem konventionellen Design. Es bedarf also keiner neuen Designsprache, um die elektrifizierten Fahrzeuge an den Mann zu bringen.

 

Elektroautos an Zielgruppen orientieren

Noch ist es für die Automobilhersteller ein weiter Weg zur Erreichung der CO2 - Ziele. Ein adäquates Angebot an Elektroautos mit einer hohen Verbraucherakzeptanz benötigt eine lange Entwicklungszeit bis zur Markteinführung. „Wie die Forschungsarbeit von 2hm zeigt, ist ein detailliertes Wissen über die Anforderungen an die Ausgestaltung eines Elektrofahrzeug entscheidend für die Kaufbereitschaft“, resümiert Prof. Frank Huber. Letztlich ist auch die Reichweite keine hinreichende Bedingung für die Kaufbereitschaft. Eher ist das Gesamtpaket für die jeweilige Zielgruppe für die Akzeptanz von Elektroautos entscheidend für den Markterfolg.

Posted in Allgemein, Automotive, Marketing, Produktmanagement | Tagged , , | Leave a comment

Zeit für eine effektive Marketingstrategie

Vom Verkäufer zum Käufermarkt. Nachdem in den letzten beiden Jahren die hohe Nachfrage zu einer Sonderkonjunktur geführt hat, ist zwischenzeitlich eine Normalisierung des Vertriebs eingetreten. Die Neukundengewinnung steht wieder stärker im Fokus.

Das Entwickeln fester wirksamer Marketingstrategien für den Vertrieb ist im Sinne der  Nachhaltigkeit und einem  langfristigen Erfolg notwendig. Der erste Schritt zur Entwicklung einer Strategie ist die Gestaltung eines Businessplans .

6 Schritte  zur Entwicklung einer effektiven Marketingstrategie.

Schritt 1 zur Marketingstrategie: Marktforschung

Erfolg im Vertrieb erfordert eine eindeutige Marktorientierung. Um die Erfordernisse des Marktes verstehen zu können, muss Marktforschung betrieben werden. Konzentrieren Sie sich auf den Zielmarkt und gewinnen Sie einen Einblick, wer Ihre Kunden sind, was sie wollen, und wie ihre Anforderungen sind. Sie müssen wissen, welche Nachfrage jeweils für Ihre Produkte vorhanden ist.

Schritt 2 zur Marketingstrategie: Definition von Zielgruppen

Effektiv heißt: Fokussierung auf diejenigen Produkte, deren Marktaussichten für die Zukunft erfolgversprechend sind.  Mit den Informationen der Marktforschung werden Sie in der Lage sein, die für Ihr Business relevanten Nachfrager zu identifizieren.

Schritt 3 zur Marketingstrategie: Konkurrenzsituation

Marktorientierung bedeutet auch das Wissen mit wem Sie bei Ihren Kunden konkurrieren. Ein Erfolg für Ihr Unternehmen ist nur möglich, wenn Ihr Angebot sich von dem des Wettbewerbs absetzen kann. Eine Analyse der Konkurrenzsituation verhilft Ihnen die entscheidenden Stellschrauben (z.B. Preise, Kommunikation) für Ihre Marketingstrategie zu setzen.

Schritt 4 zur Marketingstrategie: Markenstrategie/Image

Wie ist Ihre Reputation im Markt? Welche Attribute versprechen Sie als Marke bzw. Unternehmen Ihren Kunden? Welches Fremdbild weist Ihre Marke bzw. Unternehmen bei Ihren Kunden auf? Ein konsistentes Markenbild bzw. Image des Unternehmens ist ein wichtiger Bestandteil für die Entwicklung  einer effektiven Marketingstrategie.

Schritt 5 zur Marketingstrategie: Budgetierung

Das Wachstum Ihrer Geschäftsfelder im Markt benötigt eine ausreichende Finanzierung, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Die Marketingstrategie und damit das Vertriebsziel werden ansonsten scheitern, weil die benötigten Investitionen nicht bereit gestellt werden.

Schritt 6 zur Marketingstrategie: Marketing-Controlling

Formulieren Sie konkrete Kennzahlen (KPI), die es Ihnen ermöglicht, Ihre Ziele für die Marketingstrategie zu managen. Wie heißt es doch: Nur was man messen kann, kann man auch managen.

 

Die Entwicklung einer effektiven Marketingstrategie benötigt ausreichend Zeit, um systematisch und nachhaltig die Weichen für einen erfolgreichen Weg des Unternehmens im Markt zu stellen. Professionelle Unterstützung von externer Seite kann nötigenfalls in Anspruch genommen werden.  So sollte es Ihnen gelingen auch die Akzeptanz bei den wesentlichen Beteiligten (Geschäftsführung, Controlling, Vertrieb, etc.) im Unternehmen zu erhalten. Ganz wichtig: Die Investitionen in eine Marketingstrategie sind auch nur dann effizient, wenn die Realisierung konsequent und beharrlich betrieben wird.

 

Posted in Marketing, Produktmanagement, Vertrieb | Tagged | Leave a comment

Wert und Preis von Leistungen

Es muss doch immer wieder gesagt werden, wenn es um Preisverhandlungen geht, dass die angebotenen Produkte bzw. Services spezifische Wertigkeiten aufweisen. Diese individuellen Qualitäten gilt es darzustellen.

Die Aussagen von John Ruskin, einer der einflussreichsten Persönlichkeiten des viktorianischen Zeitalters, haben heute mehr denn je im Zeitalter der Globalisierung Gültigkeit:

“Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zuwenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zuwenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.

Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen, und wenn Sie das tun, haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.”

Am besten dieses Zitat als Merkblatt ständig in der Tasche haben. Sicherlich gibt es ausreichend Beispiele, wo eine starke Preisorientierung letztlich zu Mehrkosten im Zeitverlauf geführt hat.

Posted in Allgemein, Marketing, Produktmanagement | Tagged | Leave a comment

Gedrucktes lesen bleibt entspannt.

Ähnlich wie die Visionen von einem papierlosen Büro, so fallen teilweise die Prognosen für die Medien aus: E-Books statt Bücher, Tablets statt Zeitungen und Zeitschriften, usw., usw.. Heißt es dann nur noch Online statt Offline lesen?

Aktuelle News verbreiten sich rasant über das Netz und mit Twitter erfuhr die Verbreitung eine neue Qualität der Geschwindigkeit. Allerdings begrenzt auf 140 Zeichen. Fakten, Fakten und Fakten. Die Qualität bleibt da zwangsläufig auf der Strecke. Vielfach ungeprüft bleiben die Meldungen ob ihren Wahrheitsgehalt. Nur Online lesen bedeutet für mich eine Hektik auf der Jagd nach der nächsten Neuigkeit.

Jawohl ich nutze Twitter und schaue in die Nachrichtenportale rein, wie NTV oder Spiegel. Jedoch, wenn ich interessante ausführliche Artikel entdecke, drucke ich mir diese aus und lese sie später in meiner freien Zeit. Losgelöst von meinem Arbeitsplatz mit Laptop oder Desktop nehme ich mir eine Zeitschrift und lese in Ruhe, die für mich wichtigen Artikel.  Unterbrechungen, weil der Akku des Smartphones leer wird, habe ich dann nicht. Dies trifft ebenso bei Büchern zu. Ein Buch, welches ich abschnittsweise lese, kann ich überall, insbesondere in den Urlaub, mitnehmen und später vielleicht wieder verkaufen.

Die Tageszeitung gehört zum Frühstück dazu. An manchen Tagen wird sie mit meiner Frau geteilt. Lokale Hintergrundinformationen sind nur begrenzt im Web verfügbar. Einzelne Artikel, die Online käuflich zu erwerben sind, macht manchmal (z.Bsp. Stiftung Warentest) Sinn, würde ich aber wieder ausdrucken, um sie bei Gelegenheit komplett lesen zu können.

Das Klagen der Verlage über den Rückgang der Nutzung der Printtitel halte ich für hausgemacht. Mangelnde Ausrichtung hinsichtlich der Positionierung, der Preispositionierung oder der Markenstrategie sind immer noch Kennzeichen einer unzureichenden Marktorientierung.

Fazit: Für mich ist es deshalb keine Frage: Gedrucktes lesen ist und bleibt entspannt.

Mehr zum Thema:


Posted in Allgemein, Medien | Leave a comment

Messen: Effizient und erfolgreich teilnehmen

Messe-Erfolgskontrolle oder ist dabei sein alles?

Im Bereich der Business-to-Business-Kommunikation werden durchschnittlich knapp 40 Prozent des Etats für die Beteiligung an Messen ausgegeben. Nach einer Befragung des AUMA (Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V.) unter 500 Unternehmen ist für 81 Prozent davon die Messe die wichtigste Kommunikationsmaßnahme. Wenn dem so ist, wird dann dazu auch der Erfolg dieser bedeutendsten Marketingaktion gemessen?

Das Ziel einer Teilnahme bei einer Olympiade oder einer Fußballweltmeisterschaft ist es, möglichst der Sieger zu wer-den oder zumindest einen Podestplatz zu erreichen. Nur dabei zu sein kann einem Teilnehmer nicht genügen. Das kann auch nicht das Ziel eines Ausstellers bei einer Messe sein. Im Wettbewerb mit konkurrierenden Ausstellern gilt es der Beste zu sein oder wenigstens einen Platz unter den ersten drei zu belegen.

Messen sind ein wesentlicher Baustein im Marketing-Mix der Kunden-Kommunikation. Neben den Kosten für den Messe-veranstalter fallen weitere Aufwendungen für den Messe-stand, die Messebetreuung sowie sonstiger begleitender Maßnahmen an. Zahlen wirklich alle einzuberechnenden Kosten, externe wie interne, in meinen Unternehmenserfolg ein?

Der Messeauftritt bewegt sich in einem sich verschärfenden, insbesondere aus dem Ausland, Wettbewerbsumfeld. Kann dabei ein Wettbewerbsvorteil erreicht werden?
Was macht ein Erfolg der Marketingmaßnahme „Messe“ aus? An welcher Stelle besteht Optimierungsbedarf, um ein Messe-Engagement effizient und erfolgreich zu gestalten? Vor diesem Hintergrund ist es unbedingt ratsam, eine strategisch systematische Vorgehensweise für eine Messe-beteiligung vorzunehmen.

Zielsetzung für eine Messebeteiligung
Aus der vorgenannten Ausgangslage gilt es die Ziele für das Messe-Engagement festzulegen. Aus den Unternehmenszielen ergeben sich drei Zielbereiche:
•    Marketing-Budget
•    Vertriebsstrategie
•    Marken- bzw. Kommunikationsstrategie

Die Art des Messeauftritts ist entscheidend, um die entspre-chende Anzahl und Struktur der Besucher zu erhalten. Daneben ist die Wirkung und Funktionalität des Messestan-des im Vergleich zum Wettbewerb ein Faktor, welcher die optimale Größe des Auftritts bestimmt.

Für den Vertrieb sind Kennzahlen über die Anzahl und Qualität der Kontakte mit bestehenden und neuen Kunden entscheidend. Schließlich ist die Messe ein wichtiger Baustein im Rahmen des Kundenbeziehungsmanagements. Der Messeauftritt ist für derzeitige und potenzielle Kunden ausgerichtet, deshalb sollte man wissen mit welchen Erwartungen die Besucher auf den Messestand gekommen sind.

Optimierungsbedarf
Aus unseren letzten Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass eine Optimierung im Allgemeinen in folgender Weise
besteht:
•    Ausrichtung der Produktpräsentation auf die jeweili-gen Zielgruppen
•    Produkte stärker erlebbar machen
•    Interaktive Konzeption des Messeauftritts zur Diffe-renzierung innerhalb der Branche

Letztlich spielen die Ziele im Rahmen der Marken- bzw. Kommunikationspolitik eine elementare Rolle. Von Bedeu-tung ist hier die Positionierung des Unternehmens als Marke sowie die Produktkompetenz, insbesondere wenn es darum geht neue Produkte in den Markt einzuführen. Alle Ziele für eine Messebeteiligung wirken auch auf die Zufriedenheit der Kunden ein: Sie erwarten für Ihren Besuch sowohl einen Nutzen, als auch eine Bestätigung für Ihre Zusammenarbeit mit ihrem Lieferanten.

Messe-Erfolgskontrolle von Anfang an
Effizienz für das Messe-Engagement erreicht man nicht zufällig, sondern durch eine gründliche Vorarbeit. Es sollte auch hier die Regel gelten: Nur was sich messen lässt, kann man auch managen. Sobald die Ziele festgelegt sind kann die Art der Vorgehensweise für das Messe-Controlling festgelegt werden. Je nach Zielsetzung und Aufgabenstellung wird jenes Verfahren gewählt, welches am effizienten zu Ergebnissen führt. Um zu erfahren, welche Besucher (Zielgruppen, Struktur), welchen Nutzen und welchen Eindruck die Besucher vom Messeauftritt haben, ist es erforderlich diese zu befragen. Generell empfehlen wir dabei nicht nur die Besucher am Stand zu interviewen, sondern auch diese nach dem erfolgten Besuch. Die Befragung hinterher ergibt stabile Urteile und valide Wettbewerbsvergleiche (Viele Besucher des eigenen Standes besuchen die Wettbewerber später.) Sie kann idealer weise per Online durchgeführt werden, um internationale Besucher bequem erreichen zu können.


Die Gestaltung des Messeauftritts darf kein Glückspiel bzw. abhängig von einzelnen subjektiven Meinungen sein, dazu ist der zeitliche und finanzielle Aufwand für das Unternehmen zu hoch. Vielmehr muss darauf geachtet werden, dass eine ständige objektive Optimierung der Messeaktivitäten vorgenommen wird. Der Erfolg einer Messebeteiligung bemisst sich auch im Vergleich zu den relevanten Wettbewerbern, da das Bild des Unternehmens- bzw. Markenauftritts nicht unwesentlich die Kundenbezie-hungen bestimmt.
Messen Sie Ihren Messeauftritt. Kommen Sie als einer der besten Anbieter Ihrer Branche auf das Treppchen der Sieger!

Posted in Controlling, Marketing | Tagged | Leave a comment

Informationen in Nachrichtenportalen noch kostenlos. Was ist, wenn nicht mehr?

Wir alle sind es gewohnt, ständig uns über aktuelle Nachrichten im Web zu informieren, und zwar völlig kostenfrei. In den großen Nachrichtenportalen, wie Spiegel, nutzen wir problemlos gut aufbereitete Reportagen und Hintergrundberichte. Qualitätsjournalismus kostet Verlagen Geld. Von Werbung allein kann das Niveau nicht gehalten werden. Was bei Tageszeitungen bereits zu erheblichen Redaktionsverkleinerungen geführt hat, wird auch bei Wochenzeitungen in Zukunft nicht mehr auszuschließen sein. Und die Konsequenz?
Die Verlage werden mit Preismodellen für die Nutzung von Nachrichten und Hintergrundberichten dagegenhalten. Wie würden Sie als Leser einer Nachrichtenseite im Internet darauf reagieren?

Dieser spannenden Frage geht ein Student im Rahmen seiner Magisterarbeit am Lehrstuhl für Medienmanagement der Johannes Gutenberg Universität Mainz nach.
Teilnehmen kann jeder, der zumindest gelegentlich auf Nachrichtenportalen unterwegs ist  – egal, ob Spiegel online, Bild.de oder das Nachrichtenportal einer lokalen Tageszeitung.

Welches Preismodell bietet den optimalen Nutzen? Einfach mitmachen bei der Teilnahme an dieser Studie bzw. Befragung.
Teilnehmen können Sie unter: http://www.2hm.eu/surveys/paca_de/

Posted in Allgemein, Medien | Tagged | Leave a comment